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Die Finnen sind los - oder: Cassandra Steen & The Rasmus @ Halberg Open Air, Saarbrücken, 10.07.2009

Ich habs getan... ich habs tatsächlich getan...
Während ich hier in meinem dunklen Zimmer bei geöffnetem Fenster vor dem PC sitze und mich abwechslungsreicher Live-Musik aus der Ferne erfreue (HW lebt???! Um DIESE Zeit? Das ist neu...), kann ichs noch immer kaum glauben.
Nachdem ich schon meine Arbeitszeit heute nachmittag auf den Halberg in SB verlegt und mich todesmutig mit einem meiner Leutchen in die überfüllten Shuttle-Busse gequetscht hatte, um dort hinzukommen, hat es mit doch tatsächlich am heutigen Abend wieder auf die Radio-Wiese verschlagen.
Der Grund: Vier Finnen, die eines ihrer wenigen Deutschland-Konzerte ausgerechnet nach Saarbrücken verlegt haben und damit schon punkteten, bevor ich sie überhauppt je live zu hören bekommen hatte.
Aber immer schön eins nach dem anderen.
Der Nachmittag gestaltete sich eher gemütlich und bestand neben ein paar kurzen Abstechern vor die Bühne (z.B. bei Bosse, die live nicht zu verachten sind) hauptsächlich aus Essen, Trinken und wieder Bus fahren, was bei meinem Begleiter wesentlich besser anzukommen schien, als das ganze Tohuwabohu auf dem Festival.
Nachdem ich den werten Herrn sicher wieder bei seiner Familie abgeliefert hatte, machte ich mich kurzentschlossen erneut auf den Weg in die Stadt in der verschwindend geringen Hoffnung, sowohl einen Parkplatz, als auch einen Shuttlebus zu erwischen, um rechtzeitig zum Konzert von The Rasmus wieder vor Ort zu sein. Ersteres erwies sich als höchst kompliziert, ein Problem, dass ich dank meiner unerreichten Einpark-Talente natürlich trotzdem ohne weiteres zu lösen in der Lage war. (Dass ich dann allerdings durch die Beifahrertür aussteigen konnte, verschweige ich an dieser Stelle mal gekonnt... ) Zugegeben, es war kein offizieller Parkplatz, aber.... es war einer!!
Nach diesem ungeplanten Manöver erwischte ich in letzter Minute noch den Bus zum Festival-Gelände - uff, das ersparte mir gefühlte 5km Fußmarsch durch den Wald nach oben.
Die Menschenmassen hatten sich im Vergleich zum Nachmittag schon etwas gelichtet und auch die Kontrollen am Einlass konnten ohne Probleme passiert werden. Sogar Getränke in PET-Flaschen bis 1 L und alle Arten von Kameras durften mit hineingenommen werden. Schön, schön!
Von der Bühne konnte man deutlich die Wahnsinns-Stimme von Cassandra Steen vernehmen und so beschloss ich, mir die letzten verbliebenen Songs ihres Auftritts noch aus der Nähe anzusehen. Das schaffte ich dann auch - sogar mit relativ guter Sicht aus der 5./6. Reihe. Dort angekommen bemerkte ich zum ersten Mal die Folgen des langewährenden Regens der letzten Wochen...

Nicht sehr angenehm, zumal ich unüberlegterweise natürlich meine bequemsten, aber auch schönsten und liebsten Turnschuhe angezogen hatte...
Die dann am Ende des Abends so aussahen:

Aber ich wurde für all das mehr als entschädigt.
Spätestens, als die halbstündige Warterei während des Aufbaus endlich vorbei war und die Finnen die Bühne stürmten.
Ich will mich kurz halten: eine gute Stunde melodische Rockmusik mit ansprechenden Texten; ein putziger kleiner herumwirbelnder Frontman, der außer die Mädels begeistern auch noch wunderbar Musik machen kann ; ein langhaariger Bassist, der deutsch mit finnischen Akzent spricht - süß! ; ein ebenfalls langhaariger Gitarrist, dem ich am liebsten seine Klampfe aus der Hand gerissen hätte - die war so toll! ; ein Drummer, den ich leider nicht wirklich zu Gesicht bekommen habe und ein toller Sound, der super aufeinander abgestimmt und laut genug, aber nicht ohrenbetäubend war.
Kurz und gut: kurz und gut!
Mehr gibts da eigentlich nicht zu sagen.
Allerdings möchte ich noch kurz anmerken, dass ein großes Lob an die absolut tadellose Organisation des Festivals auszusprechen ist. Keine jugendlichen Schnapsleichen, da es auf dem Festivalgelände keinen Alkohol zu kaufen gibt und auch nichts Alkoholisches mit hinein genommen werden darf, was durch relativ strenge Einlasskontrollen auch durchgesetzt wird. Und ein doppeltes Daumen hoch für die Jungs von der Security, die freundlich aber bestimmt jeden aus der Menge entfernten, der in irgendeiner Weise Ärger zu machen versuchte - sei es durch Herumschubsen kleiner Mädchen und Jungs oder durch Schieben und Poken. Das hat mal vorbildlich funktioniert! So gab es während des Konzerts auch keine nervigen Zwischenfälle und nachdem die meisten Teenies früher nachhause mussten, als der Auftritt dauerte, war ich gegen Ende bis in Reihe zwei vorgedrungen, was mir dann noch ein paar brauchbare Schnappschüsse ermöglichte.
Schade nur, dass sich die Jungs so früh schon wieder verabschiedeten und sich nur zu einer einzigen Zugabe überreden ließen.

Die Setlist enthielt alle bekannten Songs, von "In The Shadows" bis "Sail Away", was mich durchaus zufrieden stellte. Außerdem bekam ich noch einen Vorgeschmack auf das neue Album, welches ich mir wohl doch mal zulegen werde - nach dem Urlaub wenn der nächste Lohn da ist...
Hachja...
Als ich die ganzen Mädels da so stehen sah, die Lauri (mit seiner Bill Kaulitz-Gedächtnisfrisur... mein Gott, der Frisör gehört bestraft, der scheint ja nur solche Peinlichkeiten zustande zu bringen - aber immerhin, schwarz ist schonmal besser, als platinblond) anhimmelten, wurde ich gedanklich zurückversetzt in den Juli vor 10 (!) Jahren. Sind das wirklich schon 10 Jahre??! Oh, du meine Güte.
Tja, da standen wir mit 15 vor genau dieser Bühne und schmachteten einen blauäugigen Mr. Charisma an, der uns wiederholt seine schweissnasse Hand reichte, minutenlang nur für uns sang und uns dabei tief in die Augen blickte... Damals waren wir diejenigen, die wie die Flummis auf und ab gehüpft sind und selbstgemalte T-Shirts auf die Bühne geworfen haben... Kinder, wie die Zeit vergeht.
Eine Schande, dass ich seit diesem Jahr die Jungs von vivid nicht mehr live erleben durfte! Darüber bin ich heute noch sauer. Sich einfach so heimlich, still und leise aus dem Staub zu machen, um im Nirvana zu verschwinden... Aber - die Musik bleibt. Und die begleitet mich bis heute. Unvergleichbar, unschlagbar, unverkennbar - vivid wird niemals, von keiner Band der Welt zu toppen sein!
Noch nicht mal von den Herren Tröters, mit denen wir morgen bei der Arena Of Pop in Mannheim wieder mal das Vergnügen haben werden. Ich freu mich schon wahnsinnig! Auch wenn mir - wie vielen anderen auch - die Menschenmassen, die dort angeblich aufkreuzen, nicht ganz geheuer sind.
Weitere Berichte folgen.
Gute Nacht.
11.7.09 00:15
 


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